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Teilnahmebedingungen

Für die Teilnahme gelten die Nutzungsbedingungen des Kanuparks Markkleeberg:

 

Nutzungsbedingungen

1. Voraussetzungen:

Besucher, die aktiv an den Freizeitsportangeboten des Kanupark Markkleeberg teilnehmen, haben folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

- Mindestalter von 12 Jahren

- gut ausgeprägte Fähigkeit des Schwimmens

- Kenntnisnahme der geltenden Regeln und der mit dem Wildwassersport verbundenen Risiken.

 

2. Sicherheitsaspekte:

Die Nutzung der Freizeitsportangebote des Kanupark Markkleeberg erfolgt auf eigene Gefahr. Darüber hinaus haben alle Freizeitsportler zur Ausübung Ihrer jeweiligen Aktivitäten die passende Sicherheitsbekleidung zu tragen. Dazu zählen mindestens:

- ein genormter Sicherheitshelm (CE EN1385)

- eine zertifizierte Schwimmweste (CE EN393)

- Neoprenbekleidung zur Verhinderung von Schürfwunden an Gliedmaßen

- Schuhe mit ausreichend fester Sohle Aus Gründen der Sicherheit ist Schmuck vollständig abzulegen und langes Haar unter dem Sicherheitshelm zu verbergen. Jede Teilnehmerin bzw. jeder Teilnehmer hat eigenverantwortlich darauf zu achten, dass dies auch geschieht. Darüber hinaus ist das Tragen bzw. das Beisichtragen von Gegenständen, wie z. B. Sonnenbrillen, Portemonnaies, Mobilfunktelefone o. ä. untersagt. Der Kanupark Markkleeberg ist eine künstliche Wildwasseranlage. Daraus resultiert, dass bei Gefahrensituationen die Pumpen per Not-Aus abgestellt werden können und somit der Wasserstrom unterbrochen wird. Darüber hinaus besteht eine umfassende Kenntnis der Beschaffenheit des Kanalbodens, der Einbauelemente und der veränderbaren Strömungshindernisse.

 

3. Sportmaterial:

Das Wildwasser-Rafting kann ausschließlich mit dem vom Kanupark zur Verfügung gestellten Sportmaterialien betrieben werden. Ausgenommen davon ist die von Freizeitsportlern eigens mitgebrachte Neoprenbekleidung. Beim Wildwasserkajakfahren kann der Nutzer sein persönliches Sportmaterial (Wildwasserboot, Paddel, Sicherheits- und Sportbekleidung) nutzen. Das Kanupark-Personal ist berechtigt, die Tauglichkeit von externen Sport- und Sicherheitsmaterialien zu prüfen und kann dieses bei Beanstandungen (darunter zählt u. a. auch starke Verschmutzung) von der Nutzung im Kanupark ausschließen. Der Kanupark haftet nicht für Schäden an externen Sport- und Sicherheitsmaterialien, die während der Nutzung der Wildwasserstrecken und aller angrenzenden Wasserflächen einschließlich der Bootsförderbänder entstehen.

 

4. Körperliche Anstrengung:

Die Teilnahme am Wildwasser-Freizeitsport ist eine anstrengende und vor allem anspannende Aktivität. Teilnehmer, die Beeinträchtigungen in Bezug auf ihre körperliche oder geistige Verfassung unterliegen, die vor allem unter Nacken- oder Rückenschmerzen, Epilepsie oder Muskelkrankheiten leiden, schwanger sind, Herzprobleme haben oder hatten, kurzatmig sind oder unter Einfluss von Medikamenten, Drogen oder Alkohol stehen, kann die Teilnahme am Wildwasser-Freizeitsport untersagt werden. Darüber hinaus behält sich der Kanupark das Recht vor, Personen, die im Allgemeinen nicht den gestellten Anforderungen genüge tun und in diesem Zusammenhang berechtigterweise die sichere Benutzung der Wildwasserstrecken und angrenzenden Wasserflächen in Frage gestellt wird, die Nutzung der Wildwasser- Freizeitsportangeboten zu untersagen.

 

5. Verhaltensregeln für die Teilnahme am Wildwasser-Freizeitsport:

- Nur der Besitz einer gültigen Eintrittskarte ermächtigt zur Nutzung des Wildwasser-Freizeitsportangebots.

- Während der Teilnahme am Wildwasser-Freizeitsport ist das Tragen einer Schwimmweste und eines Sicherheitshelms Vorschrift. Das gilt generell in der näheren Umgebung aller Wasserflächen (Wildwasserstrecken, Start- und Zielbecken), auch für den Fall, dass die Wildwasserstrecken nicht geflutet sind.

- Den Anweisungen des Kanupark-Personals ist unbedingt und sofort Folge zu leisten.

- Die Teilnehmer am Wildwasser-Freizeitsport dürfen weder sich selbst noch andere in Gefahr bringen. Das Über-Bord-Werfen von Bootsinsassen oder das vorsätzliche Fehlsteuern von Rafting-und anderen Booten kann zu gefährlichen Situationen führen. Der Kanupark übernimmt in solchen Fällen des vorsätzlichen/fahrlässigen Verhaltens von Teilnehmern keine Haftung.

- Das vorsätzliche Schwimmen in den Wildwasserstrecken, dem Start- und Zielbecken ist verboten. Ausgenommen ist das Schwimmen auf Anweisung des Kanupark-Personals.

- Während der Befahrung der Wildwasserstrecken und der angrenzenden Wasserflächen sind die Teilnehmer aufgefordert, den aktiven Kontakt mit Kanuslalom-Toren, Stahlseilen (die über den Wildwasserstrecken installiert sind), Einbauteilen (Obstacles) sowie Brücken und anderen festen Objekten zu vermeiden. Das gilt für den direkten als auch für den indirekten Kontakt (z. B. mit einem Paddel).

- Der Kanupark behält sich das Recht vor, Personen, die den Anweisungen des Kanupark- Personals nicht Folge leisten, sofort vom Freizeitsportbetrieb auszuschließen. In diesem Fall erlischt der Anspruch auf Rückerstattung von Eintrittsgeldern.

- Teilnehmer, die unter Einfluss von Alkohol und/oder Drogen stehen, wird der Zutritt zu den Freizeitsportangeboten verwährt. Es gilt der Null-Promille-Grundsatz, der keine Toleranz zulässt. Der Kanupark behält sich das Recht vor, Personen, die diesem Grundsatz nicht folgen, sofort vom Freizeitsportbetrieb auszuschließen. In diesem Fall erlischt der Anspruch auf Rückerstattung von Eintrittsgeldern.

- Im Umgang mit Gegenständen, von denen eine Gefahr für Besucher und aktive Freizeitsportler des Kanuparks Markkleeberg ausgehen (scharfkantige Gegenständen bzw. Gegenständen aus Glas o. ä., wie Flaschen etc.) ist von jedem Kanuparkbesucher eigenverantwortlich Vorsicht geboten. Der Umgang mit solchen gefährdenden Gegenständen in einer Zone von 5 Metern um die Wasserflächen ist nicht gestattet.

- Das Befahren der Wildwasserstrecken und der angrenzenden Wasserflächen ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Kanupark-Personals möglich.

- Die Teilnehmer haben im Umgang mit Eigentum des Kanuparks Vorsicht walten zu lassen.

- Die Ausgabe der Sportmaterialien (Neoprenbekleidung, -schuhe, Schwimmweste, Sicherheitshelm) kann gegen die Einbehaltung eines Pfands erfolgen.

- Die für den Wildwasser-Freizeitsport zur Verfügung gestellten Sport- und Sicherheitsmaterialien sind nach dem Gebrauch in den dafür zur Verfügung gestellten Tonnen zu spülen und an den entsprechenden Stellen wieder abzugeben bzw. aufzuhängen.

- Das Betreten der Bootsschleppen (Verbindung vom Zielbecken zu den jeweiligen Startbecken) ist nicht gestattet. Ausgenommen ist das Betreten auf Anweisung des Kanupark-Personals. Beim Wildwasser-Rafting und Wildwasserkajakfahren dürfen die Teilnehmer in den Booten sitzen bleiben. Beim Hydrospeed ist das Liegen samt Hydrospeed auf den Bootsschleppen erlaubt. Die Teilnehmer am Wildwasser-Freizeitsport werden darauf hingewiesen, die Hinweistafeln am unteren Beginn der Bootsschleppen (Zielbecken) genau zu studieren und den dort dargestellten Anweisungen Folge zu leisten.

- Das Befahren bzw. Durchfahren des Verbindungsbauwerks (Einlaufbauwerk) zwischen dem Zielbecken und dem Markkleeberger See sowie des Markkleeberger Sees ist nur mit ausdrücklicher Erlaubnis des Kanupark-Personals gestattet. Personen, die sich wasserseitig außerhalb des Kanupark-Geländes befinden können von der Nutzung des Kanuparks ausgeschlossen werden.